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Wissensmanagement FAQ

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Megatrend Wissensgesellschaft

Was ist Wissen?

Platon definiert Wissen als gerechtfertigte, wahre Meinung. Es stellt für den Menschen die Basis effektiven Handelns dar.

Warum gewinnt Wissen und Lernen immer mehr an Bedeutung?

In einer Umwelt, in der sich Fakten und Rahmenbedingungen in hoher Geschwindigkeit ändern, sinkt die "Halbwertszeit" von Wissen dramatisch. Kontinuierliches Lernen ist der einzige Weg, dem zu begegnen.

Was ist eine Lernende Organisation?

Eine Lernende Organisation ist eine Organisation mit der Fähigkeit, Wissen zu entwickeln, zu erwerben und zu (ver-)teilen sowie ihr Verhalten auf Basis neuen Wissens und neuer Einsichten zu verändern.

Wie hängen Daten, Informationen und Wissen zusammen?

Wissen kann durch Aufnahme von Daten und Konsum von Informationen entstehen. Wissen kann aber auch durch kreative Akte, völlig unabhängig von Daten und Informationen geschaffen werden.

Welche Arten von Wissen gibt es?

Anders als bei Klassifikation von Tieren und Pflanzen gibt es beim Wissen verschiedene Möglichkeiten, Wissensarten zu differenzieren. Die Unterscheidung nach Inhalt (Sacherschließung), Zugriffsmöglichkeit (implizites und explizites Wissen) sowie nach Speicherort im Gedächtnis (deklaratives Wissen, prozedurales Wissen, Erfahrungswissen) sind in der Praxis gängig.

Was ist der Unterschied zwischen implizitem und explizitem Wissen?

Implizites Wissen ist dem Wissensträger unbewusst, er kann es nicht in Worte fassen oder gar aufschreiben. Explizites Wissen hingegen ist der Verbalisierung und der Dokumentation zugänglich.

Kann man Wissen managen?

Wissen ist immer an den Menschen gebunden und kann somit nicht direkt gemanagt werden. Es können allerdings Rahmenbedingungen und Umfelder gestaltet werden, die der Wissensentstehung und dem Wissensfluss zuträglich sind.

Was ist Wissensmanagement?

Der Begriff Wissensmanagement bezeichnet die Führung und Gestaltung Lernender Organisationen. Streng genommen ist der Begriff ein Oxymoron, da man das Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter nicht direkt managen kann.

Was ist ein Wissensarbeiter?

Wissensarbeiter sind (formal) gut ausgebildete Fachleute, die im Zuge ihrer professionellen Tätigkeit im Wertschöpfungsprozess hauptsächlich Wissen entwickeln, anwenden und teilen.

Was bedeutet die Wissensgesellschaft?

Die Wissensgesellschaft zeichnet sich nach Heidenreich dadurch aus, dass bestehende Regeln und Normen durch Lernprozesse kontinuierlich in Frage gestellt werden.