Wissen

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Für Wissen existiert keine allgemeingültige Definition. Für den eigenen Wissensmanagement-Ansatz ist es wichtig, sich die eigene Definition von Wissen bewusst zu machen, da diese die eigenen Handlungen beeinflusst. Wichtig ist hierbei die Einsicht, dass Wissen nicht direkt gemanaget werden kann, sondern nur "wissensfreundliche" Rahmenbedingungen geschaffen werden können (s.a. von Krogh, Nonaka: "This is a book about knowledge enabling. It is our strong conviction that knowledge cannot be managed, only enabled").

In der Praxis wird hier oftmals die Definition von Probst et. al. verwendet:

"Wissen bezeichnet die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen. Dies umfasst sowohl theoretische Erkenntnisse als auch praktische Alltagsregeln und Handlungsanweisungen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen, ist im Gegensatz zu diesen jedoch immer an Personen gebunden. Es wird von Individuen konstruiert und repräsentiert deren Erwartungen über Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge". [1]

Wichtige Dimensionen zur Klärung des Wissensbegriffs:

  • Implizites vs. explizites Wissen
  • Individuelles vs. organisationales Wissen
  • Daten, Informationen, Wissen
  • Prozedurales vs. deklaratives Wissen
  • Internes vs. externes Wissen
  • Wissen als Objekt vs. Wissen als Fluß
  • Undokumentiertes vs. dokumentiertes Wissen

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. Probst, Raub, Romhardt: Wissen managen. Wie Unternehmen ihre wertvollste Ressource optimal nutzen.