Cogneon Wissensmanagement-Modell

Das Cogneon Wissensmanagement-Modell ist ein ideales, systemisches Modell einer Lernenden Organisation, die prozessoriertes Wissensmanagement kultivieren möchte. Es basiert auf dem internationalen, prozessorientierten Standard ISO 9001 und besteht aus den drei Einzelmodellen für Lernende Organisationen, für wissensorientiertes Projektmanagement und für persönliches Wissensmanagement, die untereinander kompatibel sind. Aktuelle Version: 2.5

Hinweis: das Modell wird aktuell mit den Änderungen in der ISO 9001:2015 überarbeitet.

Beschreibung

Cogneon Wissensmanagement-Modell für Lernende Organisationen

Version 2.5
Version 2.3
  1. Systemgrenze für das Modell ist die Organisation.
  2. Die Organisation wird als '''Lernende Organisation''' bezeichnet, um das finale Ziel der Organisationsentwicklung zu bezeichnen. Diese Ideal kann auch als Business Excellence bezeichnet werden und wird in der Realität nie erreicht werden.
  3. Die Organisation ist in Ihre Umwelt eingebettet.
  4. Wichtige Elemente der Umwelt sind Kunden, Lieferanten und Partner.
  5. Die Organisation muss sich selber ihren Zweck definieren. Aus diesem Zweck heraus ergeben sich die (Ziel-)Kunden.
  6. Aus den Anforderungen der Kunden ergeben sich die Produkte (schließt Dienstleistungen mit ein), die die Organisation erzeugen muss, um Zufriedenheit bei den Kunden zu erreichen.
  7. Für die effiziente Erzeugung der Produkte muss die Organisation die notwendigen, miteinander verknüpften Tätigkeiten erkennen, leiten und lenken.
  8. Eine Tätigkeit, die Ressourcen verwendet und die ausgeführt wird, um die Umwandlung von Eingaben in Ergebnisse zu ermöglichen, kann als Prozess angesehen werden. Oft bildet das Ergebnis des einen Prozesses die direkte Eingabe für den nächsten (Wertschöpfungskette).
  9. Das Ideal für jeden Prozess ist der schlanke Prozess (Lean Management), d.h. der Prozess erzeugt 100% Wertschöpfung und 0% Verschwendung (Muda). Dieses Ideal wird in der Realität nie erreicht werden.
  10. Das wichtigste Instrument um diesem Ideal näher zu kommen ist die kontinuierliche Verbesserung durch individuelles und organisationales Lernen. Diese Lernen kann z.B. durch die Anwendung des PDCA-Zyklus auf alle oder alle wissensintensiven Prozesse erreicht werden.
  11. Im prozessorientierten Wissensmanagement wird Wissen als wichtigste Ressource für die Prozesse angesehen. Die Organisation muss deswegen ihre Wissensbasis so gestalten, dass sie das Lernen vor, in und nach einem Prozessdurchlauf optimal unterstützt.
  12. Die organisationale Wissensbasis besteht aus den Menschen (Organisationsmitgliedern), der Infrastruktur (z.B. Gebäude, Büros und IT-Infrastruktur) und den Inhalten (z.B. Bücher, Dateien). Infrastruktur und Inhalte können unter dem Begriff Wissensinfrastruktur zusammengefasst werden.

Kritik

  • Durch Weglassen nebensächlicher Objekte und Abstraktionsstufen gewinnt der Betrachtende des Modells leichter den Bezug zur Realität.

Geschichte des Cogneon Wissensmanagement-Modells

  • 2001: Beginn einer Konzeption mit Wissensmanagement-Ansatz für ein Forschungsinstitut bei gleichzeitiger Einführung von EN DIN ISO 9001 (systematisch=prozessorientiert), verschiedene Abstraktionsebenen: Organisation, Team bzw. Projekt, Wissensarbeiter

Anwendungsmöglichkeiten

  • Das Wissensmanagement-Modell gilt für alle Arten von Organisationen. Ziel ist es, das gesamte Wissen des Unternehmens zu jeder Zeit an jedem Ort allen Prozessen zur Verfügung zu stellen. Beispiel: Die Erfahrungen aus Projekten zu extrahieren und neue Projekte damit zu versorgen, um gemachte Fehler nicht zu wiederholen.

Anwendung

Literaturhinweise

  • (keine)

Weblinks