Scrum: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Scrum''' (engl. das Gedränge) ist eine Sammlung von Arbeitstechniken, Strukturen, Rollen und Methoden für das [[Projektmanagement]] im Rahmen agiler Softwareentwicklung. Es ist ein Vorgehensmodell, das wenige Festlegungen trifft. Teams bzw. Entwickler organisieren sich weitgehend selbst und wählen auch die eingesetzten Methoden. Das Vorgehen und die Methoden werden fortlaufend aktuellen Erfordernissen angepasst. Ken Schwaber, Jeff Sutherland und Mike Beedle haben Scrum im Bereich Software-Entwicklung etabliert. Als Methode zur Software-Entwicklung wurde Scrum das erste Mal in dem Buch "Wicked Problems, Righteous Solutions" als Software-Entwicklungsmethode beschrieben. Scrum in Produktionsumgebungen wird zum ersten Mal im Buch "The New Product Development Game" erläutert und später in "The Knowledge Creating Company" weiter ausgeführt von [[Ikujiro Nonaka]] und [[Hirotaka Takeuchi]].  
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'''Scrum''' (engl. das Gedränge) ist eine Methode für das agile [[Projektmanagement]]. Es ist ein Vorgehensmodell, das wenige Festlegungen trifft, sondern Prinzipien formuliert. Teams bzw. Entwickler organisieren sich weitgehend selbst (Selbstorganisation). [[Ken Schwaber]], [[Jeff Sutherland]] und [[Mike Beedle]] haben Scrum im Bereich Software-Entwicklung etabliert. Als Methode zur Software-Entwicklung wurde Scrum das erste Mal in dem Buch "Wicked Problems, Righteous Solutions" als Software-Entwicklungsmethode beschrieben. Scrum in Produktionsumgebungen wird zum ersten Mal im Buch "The New Product Development Game" erläutert und später in "The Knowledge Creating Company" weiter ausgeführt von [[Ikujiro Nonaka]] und [[Hirotaka Takeuchi]].  
  
Besonders in den Bereichen, wo eine konkrete Projektplanung aufgrund der hohen Komplexität oder des hohen Veränderungsgrades weder möglich noch sinnvoll ist, entfaltet Scrum seine Stärken. Scrum basiert dabei auf den Werten des Agilen Manifests von 2001:
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Besonders in den Bereichen, wo eine konkrete Projektplanung aufgrund der hohen Komplexität oder des hohen Veränderungsgrades weder möglich noch sinnvoll ist, entfaltet Scrum seine Stärken. Scrum basiert dabei auf den Werten des Agilen Manifests von 2001 (zitiert nach http://de.wikipedia.org/wiki/Scrum):
  
 
# Individuen und Interaktionen gelten mehr als Prozesse und Tools.
 
# Individuen und Interaktionen gelten mehr als Prozesse und Tools.
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# Die stetige Zusammenarbeit mit dem Kunden steht über Verträgen.
 
# Die stetige Zusammenarbeit mit dem Kunden steht über Verträgen.
 
# Der Mut und die Offenheit für Änderungen steht über dem Befolgen eines festgelegten Plans.
 
# Der Mut und die Offenheit für Änderungen steht über dem Befolgen eines festgelegten Plans.
 
(zitiert nach http://de.wikipedia.org/wiki/Scrum)
 
 
Die kontinuierliche Verbesserung bei jedem neuen Durchlauf ("sprint") ist vorrangiges Ziel, um hohe Qualität bei niedrigem Aufwand zu erreichen. Die Arbeit innerhalb des Projektteams ähnelt in ihrer Selbstbestimmtheit in vielem der Arbeit des Wissensarbeiters. Kollaboration und Erfahrungsaustausch, hohe Transparenz über den Stand von Arbeitspaketen und regelmäßige Retrospektiven sind Elemente, die auch im Wissensmanagement eine große Rolle spielen.
 
 
Insofern liegt es nahe, Scrum als eine Methode im wissensorientierten Projektmanagement zu nutzen.
 
  
 
==Scrum Rollen==
 
==Scrum Rollen==

Version vom 15. Juni 2007, 10:51 Uhr

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Scrum (engl. das Gedränge) ist eine Methode für das agile Projektmanagement. Es ist ein Vorgehensmodell, das wenige Festlegungen trifft, sondern Prinzipien formuliert. Teams bzw. Entwickler organisieren sich weitgehend selbst (Selbstorganisation). Ken Schwaber, Jeff Sutherland und Mike Beedle haben Scrum im Bereich Software-Entwicklung etabliert. Als Methode zur Software-Entwicklung wurde Scrum das erste Mal in dem Buch "Wicked Problems, Righteous Solutions" als Software-Entwicklungsmethode beschrieben. Scrum in Produktionsumgebungen wird zum ersten Mal im Buch "The New Product Development Game" erläutert und später in "The Knowledge Creating Company" weiter ausgeführt von Ikujiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi.

Besonders in den Bereichen, wo eine konkrete Projektplanung aufgrund der hohen Komplexität oder des hohen Veränderungsgrades weder möglich noch sinnvoll ist, entfaltet Scrum seine Stärken. Scrum basiert dabei auf den Werten des Agilen Manifests von 2001 (zitiert nach http://de.wikipedia.org/wiki/Scrum):

  1. Individuen und Interaktionen gelten mehr als Prozesse und Tools.
  2. Funktionierende Programme gelten mehr als ausführliche Dokumentation.
  3. Die stetige Zusammenarbeit mit dem Kunden steht über Verträgen.
  4. Der Mut und die Offenheit für Änderungen steht über dem Befolgen eines festgelegten Plans.

Scrum Rollen

Scrum Prozess

Scrum Anwendungsbeispiele

Siehe auch

Weblinks