Potenziale und Einsatz von Big Data

Die Datenmengen wachsen seit Jahren exponentiell. Gründe sind mehrere Trends von der verstärkten mobilen Internetnutzung über "neue" Anwendungen wie soziale Netzwerke oder Cloud Computing bis zur Vernetzung von Geräten, Fahrzeugen und Maschinen. Für die Auswertung dieser Daten kommen u.a. neuartige Datenbanken, linguistische Analysen und Visualisierungs-Tools zum Einsatz. In Verbindung mit immer schnelleren Rechnern, leistungsstarken Breitbandnetzen und praktisch unbegrenzten Speichermöglichkeiten entstehen Big Data Anwendungen.

Drei Faktoren unterscheiden Big Data von der herkömmlichen Datenverarbeitung: 1. Die Datenmenge ist kein Begrenzungsfaktor für ihre Verarbeitung (Faktor Menge). 2. Es können Daten aus verschiedensten Quellen mit unterschiedlichen Formaten verarbeitet werden, z.B. auch Videos oder Audiodateien (Faktor Vielfalt). 3. Die Datenverarbeitung erfolgt in Höchstgeschwindigkeit, oft nahezu in Echtzeit (Faktor Geschwindigkeit). Big Data ermöglicht die Erkennung von Zusammenhängen und Mustern, um damit bessere Entscheidungen zu treffen oder Vorhersagen für die Zukunft zu treffen. Die möglichen Einsatzgebiete von Big Data umfassen faktisch alle Bereiche, in denen größere Datenmengen verarbeitet werden.

Die vorliegende Studie untersucht auf der Grundlage einer repräsentativen Befragung, wie die Technologie in den Unternehmen derzeit eingesetzt wird und wo Anwender die größten Potenziale sehen.[1]

Kernaussagen

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Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Bitkom: Potenziale und Einsatz von Big Data. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Unternehmen in Deutschland. 2014. URL: http://www.bitkom.org/files/documents/Studienbericht_Big_Data_in_deutschen_Unternehmen.pdf.

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