Digitale Schulung - Vernetztes Lernen

Internet, PC, Tablet Computer und natürlich Smartphones gehören heute zum Alltag von Schülern. Doch vor den Schultoren hat die technische Entwicklung in der Vergangenheit häufig halt gemacht. Statt Bits und Bytes prägen oft noch Tafel und Kreide den Unterricht sowie das Klischee vom Lehrer, der lieber so lehren will wie vor fünfzig Jahren als sich auf Neues einzulassen. Bereits in den Jahren 2010 und 2011 hat der BITKOM eine Schüler und Lehrerstudie vorgestellt, die zumindest mit einem Teil dieser Vorurteile aufgeräumt hat. Schon damals wurde deutlich: Lehrer gehören nicht zu den Bremsern der Digitalisierung. Zugleich wurde aber deutlich, dass es in den Schulen einen großen Nachholbedarf bei Ausstattung und Nutzung moderner Medien gibt.

Wie sieht die Situation heute aus? In zwei repräsentativen Studien wurden bundesweit 502 Lehrer der Sekundarstufe I sowie 512 Schüler zwischen 14 und 19 Jahren befragt. Die Ergebnisse zeigen: Digitale Medien sind zwar längst in der Schule angekommen, aber häufig sind Schüler und Lehrer mit der technischen Ausstattung unzufrieden. Dies mag auch erklären, warum das Potenzial digitaler Lernmittel bei weitem noch nicht ausgeschöpft wird.

BITKOM fordert deshalb eine Digitale Agenda für Schulen, die vor allem darauf setzt, die Ausstattung zu verbessern, die Weiterbildung voranzutreiben und den Unterricht auf die heutigen Anforderungen auszurichten. Dafür ist es notwendig, gleichzeitig in Hardware und in Köpfe zu investieren. Dazu bedarf es auch systematischer und verbindlicher Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Lehrer, unterstützt durch entsprechende Coaching-Angebote.[1]

Kernaussagen

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Einzelnachweise

  1. Bitkom: Digitale Schule – vernetztes Lernen. Ergebnisse repräsentativer Schüler - und Lehrerbefragungen zum Einsatz digitaler Medien im Schulunterricht. 2015. URL: http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM-Studie_Digitale_Schule_2015.pdf

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