Deutsche Social Collaboration Studie 2016

Zusammenhang zwischen Social Collaboration Reifegrad und Effizienz der Zusammenarbeit (Quelle: Studie)

Im Rahmen der ersten Deutschen Social Collaboration Studie 2016, die Campana & Schott gemeinsam mit dem Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Darmstadt erarbeitet hat, werden unter anderem folgende Fragen beleuchtet:[1]

  • In welchem Ausmaß setzen deutsche Unternehmen tatsächlich bereits Lösungen zur vernetzten Zusammenarbeit ein?
  • Inwieweit gelingt es ihnen, damit den Wissenstransfer innerhalb der Belegschaft und die Beschleunigung von Businessentscheidungen zu fördern?
  • Gibt es wissenschaftlich belegbare Erfolgsfaktoren auf Ebene der Unternehmensorganisation?
  • Welche Branchenunterschiede bestehen?

Kernaussagen

  • Social Collaboration Reifegrad: Ein höherer Social Collaboration Reifegrad führt zu einer verbesserten Arbeitseffizienz bzgl. der Kommunikation und Kollaboration innerhalb eines Unternehmens. Der Reifegrad stellt dabei eine Kennzahl für den Technologieeinsatz zur Bewältigung alltäglicher Aufgaben dar. Diesem Ergebnis entsprechend lohnt sich die Adaption und Einführung neuer Technologien mehrheitlich für Unternehmen aller Größen und Branchen.
  • Reifegrad und Arbeitseffizienz: Vor diesem Hintergrund bietet die Deutsche Social Collaboration Studie Unternehmen die Möglichkeit, den eigenen Reifegrad und die zugehörige Arbeitseffizienz strukturiert zu analysieren. Über alle Teilnehmer hinweg zeigen die Umfrageergebnisse, dass der Großteil der Unternehmen die vorhandenen Potenziale bislang nicht realisiert. Umso mehr können Un-ternehmen von der systematischen Analyse ihrer Situation profitieren, mit deren Hilfe sich konkrete Handlungsempfehlungen ableiten lassen.
  • Unternehmenskultur: Ein deutlicher Zusammenhang besteht zudem zwischen dem Social Collaboration Reifegrad eines Unternehmens und dessen Kultur. Dementsprechend weisen besonders solche Unternehmen einen hohen Reifegrad (und damit eine höhere Arbeitseffizienz) auf, die nach außen (also in Richtung des Markts und der Unternehmensumwelt) orientiert sind. Für Unter-nehmenskulturen mit Fokus auf Hierarchien und Prozesse lässt sich dieser Zusammenhang dagegen nicht beobachten.

Weblinks

Einzelnachweise

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